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Anschrift:
FAIRbund e.V.
interkultureller Kontaktkreis i-konta
Geyerstraße 7, 04317 Leipzig
Ansprechpartnerin:
Mirjam Krull
Tel.: 0341 - 27199861
Fax: 0341 - 6992912
E-Mail: ikonta@verein-fairbund.de
Was ist i-konta?
- ein Treffpunkt zur Diskussion und zum Knüpfen von
Kontakten zwischen Deutschen und jungen Ausländern
- Hilfe beim Erlernen der deutschen Sprache außerhalb
des schulischen Rahmens (Alphabetisierung)
- praktische Anwendung der deutschen Sprache (Sprachkompetenz)
- Vermittlung von sozialer Kompetenz im Alltag
- Vermittlung von Methoden zur Konfliktfähigkeit
>>mehr zur Entwicklungsgeschichte von i-konta
Wie arbeitet i-konta?
- Arbeit in kleinen Gruppen und individuelle Betreuung
- Sprachunterricht mit alltagsrelevanten Problemstellungen
- Aktionen zur Förderung sprachlicher und sozialer Kompetenz
Ausflüge
Sportaktivitäten im Team
Besuch von Ausstellungen
Diskussionen zu interkulturellen Fragestellungen
Wer kann das Angebot von i-konta nutzen?
vorrangig unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
(UMF) im Alter von 14 - 18 Jahren aus Kriegs-
und Krisengebieten wie z.Bsp: Irak, Afghanistan, Pakistan, Indien,
Libyen, Libanon, Sudan etc.
Wer arbeitet im Projekt?
Das Projekt wird von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen betreut und geleitet (Projektverantwortliche: Mirjam Krull)
Interesse?
bei Interesse an der Teilnahme am Projekt bitte telefonische
Absprache unter o.g. Nummern oder schreiben Sie eine Mail an ikonta@verein-fairbund.de
Zur Entwicklungsgeschichte von i-konta
Im September 2003 entsteht das Projekt "interkultureller Kontaktkreis", kurz ikonta, in Leipzig. Unter dem Dach des FAIRbund e.V. richtet sich das Angebot an jugendliche Flüchtlinge im Alter bis 18 Jahre, die ohne Eltern nach Deutschland gekommen sind. Die meisten von ihnen kommen aus Krisen- und Kriegsgebieten wie Irak, Afghanistan, Libyen, Algerien, Sudan, Pakistan und Syrien. Viele von ihnen waren noch nie in einer Schule und können kaum lesen und schreiben.
Soziokulturelle und sprachliche Barrieren werfen immer wieder neue Probleme im Alltag sowie im eingeschränkten Kontakt mit ihrem Umfeld auf. Der Deutschunterricht an den Leipziger Schulen erfolgt nur stundenweise und entspricht etwa vier Stunden am Tag. Speziell gebildete Klassen für Ausländer können keinen typischen Schulalltag vermitteln. Der stark heterogene Grad der Wissensstände mit zum Teil noch zu alphabetisierenden Jugendlichen innerhalb der Klassen kann kein einheitliches Lernziel darstellen. Weiterhin nehmen die Jugendlichen kaum am Fachunterricht teil, eine jeweilige Spezialisierung oder berufliche Orientierung ist somit nicht vorgesehen. Reine Ausländerklassen und deren kulturelle und sprachliche Heterogenität lassen wenig Raum für Begegnung mit deutschen Jugendlichen zum interkulturellen Austausch sowie zum Kennenlernen und Verstehen der deutschen Sprache.
Aus diesem Grund bemühen sich die sechs ehrenamtlichen ikonta-Mitarbeiterinnen, das Defizit an individueller Betreuung und bedürfnisorientiertem Sprachunterricht auszugleichen.
Die erste Säule ist der Deutschunterricht. In kleinen Gruppen bzw. im Einzelunterricht erfahren die Jugendlichen einen auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Deutschunterricht, um ihre sprachlichen Fähigkeiten auszubauen. Spezifisches Vokabular für Alltagssituationen wird hier gemeinsam erarbeitet und gefestigt. Besondere Förderung bekommen die Jugendlichen, die keinerlei Kenntnisse der deutschen Sprache haben, und diejenigen, die noch nicht alphabetisiert worden sind. Dies soll den Jugendlichen helfen, dem Schulunterricht besser folgen zu können.
Die zweite Säule des ikonta-Projekts sind Aktionen und Aktivitäten. Bei gemeinsamen Unternehmungen sollen sprachliche Hemmungen abgebaut werden und zum Dialog bei kulturellen und religiösen Unterschieden ermutigen. Dazu gehören Sportaktivitäten, Ausflüge und Länderabende.
Wir sind stolz darauf, eine Brücke zwischen verschiedenen Kulturen und Sprachen zu schlagen und mit unserer Arbeit einen Beitrag zur Verständigung zu leisten.
Seit Sommer 2006 existiert neben der Betreuung der Jugendlichen noch ein Teilprojekt in einem von FAIRbund e.V. geführten Kindergarten. Hier wird Kindern mit Migrationshintergrund in kleinen Gruppen spielerisch die deutsche Sprache näher gebracht. Im engen Kontakt mit den Erzieherinnen wird nach einem Ausgleich möglicher Defizite gesucht und Stärken werden gezielt gefördert. Ein offenes und tolerantes Miteinander stehen dabei im Vordergrund. Der "Unterricht" wird von Kindern wie Eltern sehr gut angenommen und nachgefragt.
Auszeichnungen und Preise
AKTION Mensch April 2004
Sächsische Jugendstiftung September 2003:
Auszeichnung "Aktiv für Demokratie und Toleranz",
März 2006
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Familienorientiertes
Wohnen
Tagesgruppe
Ambulante
Hilfen zur Erziehung
Kindertages-
stätten
Vereinsvormund-
schaften/ -pflegschaften
Betreutes
Einzelwohnen
Familienbildung
Aufsuchende
Familientherapie
Erziehungsstellen
ikonta
EU-Projekte
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