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FuN im FAIRein

Der aufmerksame Leser unserer Vereinszeitschrift wird sich vielleicht noch an den Beitrag zu unserer FuNtastischen Weiterbildung in Dresden erinnern.

Inzwischen liegt unser erster „FuN-Durchgang“ hinter uns. 8 Wochen lang waren wir jeden Mittwoch für 3 Stunden in der Kindertagesstätte „ Bei den Schlümpfen“ in der Zittauer Straße, einer Kooperationseinrichtung unseres Landesmodellprojektes „Familienbildung in Kooperation mit Kindertagesstätten.“
Für uns war es spannend zu erfahren, ob dieses Programm funktioniert und sich unsere Begeisterung für die Idee auf die Familien übertragen lässt.
Zur Erinnerung: ein dreistündiger „FuN-Nachmittag“ besteht aus verschiedenen und sich immer wiederholenden Elementen. Dazu gehören nach der Begrüßung Kooperations- und Kommunikationsspiele (jeweils innerhalb der Familie), ein gemeinsames Essen, eine Gesprächsrunde für Eltern, (währenddessen werden die Kinder betreut), das Spiel zu zweit (ein Elternteil mit einem Kind), ein Überraschungsspiel sowie am Ende der Abschlusskreis. Mit 5 Familien –  ursprünglich waren 8 vorgesehen - erprobten wir also dieses Programm und konnten letzte Woche insgesamt eine positive Bilanz ziehen. Wir erlebten bewegende Momente, in denen die Familien gemeinsam spielten, etwas zusammen bastelten oder sich gemeinsam verständigten. Unsere Aufgabe war es immer wieder, den Eltern den Rücken zu stärken, auch wenn es mal schwierig wurde, die Kinder auch mal lustlos waren oder ihren Familientisch verließen. Von den Eltern erhielten wir die Rückmeldung, dass sich die Kinder immer wieder auf den Nachmittag gefreut haben. Besonders das „Spiel zu zweit“ war bei den Kindern beliebt. Wir erlebten auch, wie wichtig „Rituale“ für Kinder sind, besonders davon lebt das Programm. Immer wieder versicherten sich die Kinder bei uns über den Ablauf und forderten diesen regelrecht ein. Besonders beliebt waren auch unser Überraschungs-Spiel mit der ganzen Gruppe und unser Abschlusstanz und –gesang. Nicht zu vergessen der - wie ich finde - sehr schöne Bestandteil des gemeinsamen Essens. An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an Roger Friedling für die freundliche Bereitstellung des großen Suppentopfes!
Es ist geplant, dass sich die Gruppe zunehmend selbst organisiert und weiterhin trifft. Die ersten Male werden dabei von mir begleitet, das Ziel ist jedoch, dass die Gruppe den Ablauf zunehmend selbständig übernimmt und ich mich überflüssig mache. Und natürlich werden wir nach der Sommerpause weiter machen. Schön wäre es, wenn wir aus den Kindertagesstätten noch Mitarbeiter für dieses Programm gewinnen können. Die Durchführung setzt ja das Zusammenspiel eines FuN-Teams bestehend aus einer Mitarbeiterin der Kindertagesstätte und einem „externen“ Familienbildner voraus.

Weitere Informationen zu dem Programm gibt es auf der Homepage www.praepaed.de
Susanne Lose, FuN-Familienbildnerin

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