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Unsere Ferienfahrt nach Tschechien vom 20.-25.02.2006

Ferienfahrt nach Tschechien vom 20.-25.02.2006- Unser Reisetagebuch –

Montag, 20.02.2006
Um 9 Uhr gings los mit Bus beladen. Alle Teilnehmer, das sind: Steffi, Benni, David, Christian und Kevin sowie die beiden Betreuer Viola und Daniel rein in den Bus und auf die Autobahn in Richtung Görlitz. Nach einer ruhigen Fahrt erreichten wir bereits gegen 14 Uhr unsere Unterkunft in Oldrichov v Hájích. Leider war niemand zu Hause und es schien, als ob wir noch eine Stunde in der Kälte warten müßten, doch nach 20 Minuten war alles geklärt. Wir verstauten unsere Sachen im Haus, bezogen unsere Zimmer. Zum Glück sind wir nur zu fünft, deshalb gab es keinen Streit um die Zimmerverteilung. Zur Aufwärmung gab es erst einmal Kaffee und Kuchen und wir planten gemeinsam die nächsten Tage. Nun aber schnell nach Liberec, Taschengeld tauschen. Endlich Kohle und günstig einkaufen gehen. Zum Einklang auf unseren Urlaub gingen wir noch in eine Gaststätte die typischen Spezialitäten kosten. Lecker! Danach gings zurück in den Bungalow. Huh – kalt war‘s. Gewöhnen mussten wir uns erst noch an die Zimmerheizung – ein Kaminofen. Aber bald prasselte ein schönes Feuerchen und wir ließen den Abend beim Kartenspielen ausklingen. Daniel & Steffi

Dienstag, 21.02.2006
7.30 Uhr: Der Wecker klingelt die Betreuer aus den Betten , brrr, kalt ist es in der Bude, also wieder Feuer machen – und das dauert.... (Zum GLück war Kevin mit, unser Fire-Master, Daniels Versuche konnten uns nicht wirklich überzeugen) Es ist gerade mal 8 Uhr und wir werden von Steffi geweckt. (Eigentlich sollten uns ja Daniel und Viola wecken... aber, naja...) Wenige Minuten später: wir gehen alle aus unseren Zimmern an den Frühstückstisch um unsere tägliche Nahrung aus zahlreichen Lebensmitteln einzunehmen. (Wir haben bestimmt 1 Stunde gebraucht, bis wir endlich zur Piste konnten!) Benny regt sich die ganze Zeit auf, weil wir eigentlich schon längst auf der Piste sein wollen und dann hat Steffi auch noch das Bad blockiert.
10.15 Uhr: Nach haufenweisen Verzögerungen haben wir es endlich geschafft den Bus zu betreten. Jetzt ist die Fahrt auch noch so lang! (Kurzer Vermerk: Daniel saß auf dem Beifahrersitz und war drauf und dran Viola das Steuer aus der Hand zu reißen...glücklicher Weise ist es nicht dazu gekommen.) Glücklich rutschend sind wir bei dem „netten“ Parkplatzwächter angekommen, dem wir nicht gut genug Parken konnten.
Ca. 11 Uhr: Wir sind gerade angekommen und haben uns die Snowboards und Skier ausgeliehen. Dabei hatten wir ein erfreuliches Gespräch mit dem Herrn an der Verleihung.
Etwas später: Wir sind jetzt alle dabei den Abstieg auf der Piste zu wagen. Beim ersten Mal werd‘ ich bestimmt hinfliegen, aber egal ... davon läßt sich keiner die Freude nehmen, immerhin ist aller Anfang schwer. Ich muss aber zugeben, dass Benny es schon längst besser kann und Steffi sich sehr angestrengt hat. Morgen will sie es mit einem Skilehrer versuchen. Vielleicht wird David sich ja auch fürs Snowboarden entscheiden, denn bis jetzt fährt er noch Ski. Ich glaub, er findet es nur etwas stressig ständig auf die anderen Menschen aufzupassen.
Ca 16.15 Uhr: Wir sitzen gerade im Bus und warten auf die Heimfahrt (mit schwerer Abschiednahme von der Piste) Viola sitz am Steuer ( na, dass kann ja heiter werden....Scherz!) Aber jetzt stecken wir trotzdem im Schnee fest. Vorwärts geht’s nicht, rückwärts geht’s nicht! Und glatt ist es! Aber nach langem Helfen und HauRuck schaffen wir es die Karre zum Fahren zu bringen. Wieder in unserer Hütte angekommen kochten uns Steffi und Benny noch was warmes.Was? Natürlich NUDELN! Christian

Mittwoch, 22.02.2006
8.00 Uhr morgens, wir beginnen den Tag mit einem kräftigen Gähnen und ... Muskelkater! Frühstück gibt es jeden Moment! Vorher fahren Viola, David und ich zum Bäcker.
11.05 Uhr: Wir fahren auf die Piste. Steffi geht zur Snowboardschule. Da muss sie 2 Stunden am Tag üben und hat einen Lehrer zur Hilfe. (Bei den blauen Augen fällt es Steffi sichtlich schwer sich zu konzentieren.) Viola fährt als Einzige Ski während David mit seinem Schlitten rumhackt. Seine gelegentlichen Kühlerfiguren machen keinen glücklichen Eindruck! Benni, Kevin und ich fahren Snowboard, doch dass mit dem Tellerlift ist für mich eine Katastrophe! Aber keiner gibt auf! Benny erkundet den FUN-Park und testet dabei seine Knochen auf Stoßfestigkeit. Kevin übt etwas abseits ganz für sich allein. Nach dem Snowboarden auf der Piste fahren wir zum Restaurant... Mann, hat das Essen reingehaun!
Später werden wir noch einen Spieleabend machen und so vergeht dieser Tag und der nächste beginnt mit einem wunderbaren Frühstück. Christian

Donnerstag, 23.02.2006
8:30 Uhr: Daniel hat uns alle geweckt. Der bekannte Ablauf, Ofen an, Frühstück in aller Ruhe.
11:15 Uhr: wir machen los zur Piste. Steffi lernt weiter mit ihrem Skilehrer und macht gute Fortschritte. David fährt rasant Schlitten und knüpft so schnell Kontakt zu Kindern, denn Lenken und Bremsen sind immer noch nicht seine Stärken. Zum Glück ist nichts weiter passiert. Manchen fällt das Benutzen des Liftes schwer, doch irgendwann muss es doch mal klappen....Und Kevin bekommt es endlich hin! Nun versuche ich ihn zu überreden doch auf die Piste zu kommen, um richtig zu fahren, mit nur mäßigem Erfolg. Christian ist allein unterwegs und probiert alles mögliche aus. Ich war überall mal, z.B. habe ich versucht Steffi ein paar Tips zum Snowboarden zu geben, Ich sage: „Bremsen!“, Sie: Schüttelt den Kopf, Ich: „Bremsen“, Sie: „Wie denn?“, Ich: „Hacken runter!“, Sie: „Wie denn?“, Ich: „Na so...“, Sie: „Kann ich nicht ---aaaaahhh, Kreisch!“, Ich: „Du stehst auch meinem Brett.....“ , Sie: „Na, wenn Du mir das nicht richtig erklärst...!“, Ich: Sprachlos. Weil sie mir nicht zuhört! Dann eben nicht!
Und dann falle ich auch noch im FUN-Park aufs Knie. Super! Aber Indianer kennen keinen Schmerz, auch wenn Daniel und Viola mein Doppelknie skeptisch beäugen.
16.15 Uhr: Wir fahren zurück. Später fahren wir in Ruhe noch in die Stadt zum Shoppen.
Alles andere hat sich zu Hause abgespielt. Im Großen und Ganzen war es ein schöner Tag und hat mit den Kochkünsten von David und Kevin geendet. Irgendwie sind wir heute alle knülle und wir gehen zeitiger ins Bett, morgen ist ja schon unser letzter Tag auf der Piste. Benni

Freitag, 24.02.2006
Gegen 11 Uhr sind wir ein letztes Mal auf der Piste. Christian versucht es auch noch mal mit dem Lift - und es klappt. Schließlich gelingt es ihm sogar den großen Hang zu bezwingen und er freut sich rie sig. Kevin kommt vor lauter Shnowboard-Freude gar nicht dazu Pause zu machen. Er ist nicht mehr von der Piste wegzubekommen. Steffi hat zwar keinen Skilehrer mehr, aber Benni versucht ihr (nochmals) ein paar seiner Tricks beizubringen. Leider hat er nicht ausreichend Geduld und das wiederholte „..wie denn...“ und „.. kann ich nicht...“ rauben ihn den letzten Nerv. Schließlich geben es beide auf und Steffi gesellt sich lieber zu David, der immer noch mit seinem Schlitten die Piste unsicher macht. Und zu zweit macht es ja noch mehr Spaß! (Hilfe!) Doch auch dieser Tag geht zu Ende. Wir müssen unsere Ausrüstungen abgeben. Abends wird noch mal gekocht und ein wenig (tschechisches) Fernsehen geschaut. Kevin

Samstag, 25.02.2006
Huh, 6:30 Uhr schon aufstehen, Gemurre und Gegähne, Taschen packen, zusammenräumen usw. Um 9 Uhr war schon Zimmerübergabe. Die Rückfahrt verlief recht ruhig. Naja, bis auch die kleinen Stichelein. (Das muss die nahende Stadtluft gewesen sein)
Gegen 13:30 Uhr waren wir schon zurück in der WG, noch ein letztes Gruppenfoto, jeder schafft seine Sachen rein, und die Winterfahrt 2006 ist vorbei. Oder noch nicht ganz: vorher stürzten wir uns noch auf das leckere Begrüßungsessen aus Kuchen, Schokolade und Früchtebowle und erzählten mit Feuereifer von unseren Pistenerlebnissen.
Die Jugendlichen der WG

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