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Mit der Sonne unterwegs - Buckelpiste Altenberg

Buckelpiste AltenbergWir befinden uns im zweiten Monat des Jahres 2006 – einer unserer Erkundungsflüge ist geplant. Lars unser Pilot hat soeben unser Fortbewegungsmittel gechartert, welches für neun Personen Platz bietet. Wir haben von einer Gegend ganz in der Nähe unseres Heimatplaneten gehört, wo ein weißes nass gefrorenes Pulver die Erdoberfläche bedeckt und die Menschen auf flachen Scheiben oder Brettern sitzend ihre Zeit damit verbringen, indem sie von einem Hügel aus talabwärts rutschen - das soll lustig sein...
Neugierig auf die neue Umgebung wollen wir uns pünktlich um neun in der Tagesgruppe (TG) treffen. Frühzeitig werden unsere Schützlinge von ihren Familien losgeschickt und so warten drei von Ihnen schon ungeduldig und frierend vor der Tür. Einige sind gleich mal ohne Mütze, Schal und Handschuhe angereist - sie wollen scheinbar beweisen wie abgehärtet sie sind - trotz Vorbereitungszettel. Wir durchwühlen deshalb unsere Klamottenkiste und finden für alle noch warme Utensilien zum Mitnehmen. Da wir nicht wissen welche Nahrungsmittel wir am Reiseziel vorfinden, packt sich jeder Mitflieger unter fachkundiger Anleitung von Andrea und Cynthia ein Versorgungspäckchen mit dem nötigen Proviant- sicher ist sicher... mit dabei fünf Jungs unserer Stammbesetzung Rimas, Kire, Aik, Kinimod, Ocin...von Xela fehlt jede Spur, obwohl er fest zugesagt hatte. Schnell noch Tee gekocht und in Flaschengefüllt – Schiffsbelehrung erfolgt, und ab geht die Reise nach Altenberg. Je näher wir kommen, desto mehr sichten wir von dem weißen Zeug: überall liegt es herum, sogar auf der Straße, auf Bäumen und anderen Behausungen - ein Raunen geht durch uns - vor Staunen, denn in Altenberg gibt es gleich mehrere Berge und Hügel die nach uns rufen. Nach anstrengender Parkplatzsuche entscheiden wir uns für die Buckelpiste- wie der Name schon sagt: ein Hügel mit lauter Buckeln. Mit einem Holzschlitten und zwei roten Bobs ausgestattet werfen wir uns ins Getümmel - rodeln was das weiße Zeug hält und haben Spaß ohne Ende und reichlich Sonne im Gesicht! Die Suche nach einem WC für die junge Flottenbesetzung endet mit einem kleinen Schreck für die Crew, denn für kurze Zeit beamen sich die Jungs in ein unbekanntes Haus- dabei waren sie gerade noch hinter dem Hügel. Der Reiseproviant ist längst verzehrt und nun gibt’s für alle lecker Würstchen am Imbiss und warmen Tee. Was soll ich noch viel reden- es war toll im Schnee! Und wie sich das weiße Zeug anfühlt, kann euch am besten Rimas erzählen – Grins! (Logbucheintrag: Andrea Stuchlik) !

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